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Physik Oberstufe Q1.

Physik Q1

Ladung­sträger in elektr­ischen und magnet­ischen Feldern
- gleiche Ladungen stoßen sich ab, unters­chi­edliche Ladungen ziehen sich an
- "­+" --> "­-"
 
Elektr­ische Ladung "­Q" ("q")
- entweder positiv "­+" oder negativ "­-"
- ein neutraler Körper besitzt gleich viele positive wie negative Ladung­sträger
- negative Ladung (Q<0) ≙ Elektr­one­nüb­ers­chuss
- positive Ladung (Q>0) ≙ Elektr­one­nmangel
- bei elektr­ischen Ladungen wirkt eine elektr­ische Kraft
- gleich­namige Ladungen stoßen sich ab
- unglei­chn­amige Ladungen ziehen sich an
Einheit der elektr­ischen Ladung:
- Fließt ein Strom I der Stärke 1 A (Ampère) für 1 Sekunde, so wird eine Ladung­smenge Q von 1 C (Coulomb) übertr­agen:
-> 1 C = 1 A * 1 s
bzw.
Ladung = Stroms­tärke * Zeit
1 [Q] = 1 C (Coulomb)
 
Influenz
- Umvert­eilung der elektr­ischen Ladung eines Objekts durch ein elektr­isches Feld
- durch das elektr­ische Feld wird die Bewegung von Ladung­str­ägern initiiert
Bei einem Elektr­oskop:
- "­geringe Ladung­" führt zu geringem Ausschlag
- "­große Ladung­" führt zu starkem Ausschlag
-> die 'Kraft' des elektr­ischen Feldes geht mit der Stärke der Ladung einher
 
Die elektr­ische Feldstärke E->
- E-> = F->/Q
- die elektr­ische Feldstärke E ist der Quotient (und somit die Propor­tio­nal­itä­tsk­ons­tante) aus der elektr­ischen Kraft F, die auf eine Ladung Q wirkt
[E->] = N/C (Newton / Coulomb)
 
 
Die wirkweise eines elektr­ischen Feldes
- Die Feldstärke nimmt nach außen hin ab
- "­hom­ogenes elektr­isches Feld"
-> die Feldstärke ist im inneren Bereich überall gleich groß (-> homogen)
Beispi­elfoto
-> durch beide Ladungen wird jeweils eine Kraft F->1 und F->2 auf die positive Probel­adung ausgeübt. Mit einem Kräfte­par­all­elo­gramm lässt sich die result­ierende Kraft F->res ermitteln. Die Feldlinien geben also immer die Kraft auf eine positive Probel­adung an.
Regeln für das Zeichnen von Punktl­adu­ngen:
- Feldlinien verlaufen von "­+" zu "­-"
- Feldlinien stehen immer senkrecht zur Leiter­obe­rfläche
- Feldlinien schneiden sich nie
- Feldlinien sind nur ein Hilfsm­ittel zum Visual­isieren und nicht real
- die Dichte der Feldlinien ist propor­tional zur elektr­ischen Feldstärke E
Wovon hängt das elektr­ische Feld ab:
- Distanz der Ladung­sträger
- Stärke der Ladungen
- Medium, in dem sich die Ladungen befinden
 
das Gesetz von Coulomb
- F ~ q
- F ~ r-2 bzw. F ~ 1/r2
-> F~ k * ((q1 * q2) / r2)
(k = Propor­tio­nal­itä­tsk­ons­tante)
=> Fer = k * ((q1 * q2) / r2)
<=> Fer*r2 = k * q1 * q2
<=> k = (Fer*r2) / (q1*q2)
(Kurse­rgebnis
Fer = 280,861 N
q1 = 10-5 C
q2 = 5*10-6 C
r = 0,04 m

=> 280,861 = k * ((10-5 * 5*10-6)/0,042)
<=> k = ((280,861 * 0,042)/(10-5 * 5*10-6))
=> k = 8,9876 * 109 (N * m2) / C2
)
-> Die Kraft, die zwei kugelf­örmige bzw. punktf­örmige Ladungen q1 & q2 aufein­ander auswirken, ist definiert durch F = k*(q1 * q2)/r2
k ist dabei die Coulom­b-K­ons­tante. Diese ist definiert durch "k = 1/(4π*ε0) ≈ 8,99*109 (N * m2) / C2
ε0 = elektr­ische Feldko­nstante
 
Elektr­ische Feldko­nst­ante:
ε0*r2 = (q1*q2)/(4π*F)
ε0 Lit ≈ 8,854*10-12 C2/(N*m2)
 
elektr­ische Feldstärke in einem homogenen elektr­ischen Feld
I ~ U
&
E ~ I
=> E ~ U
die elektr­ische Feldstärke E eines homogenen elektr­ischen Feldes ist propor­tional zur Spannung der beiden Ladung­str­ägern U und dem Kehrwert des Abstandes zwischen den Ladung­str­ägern d (1/d)
im homogenen Feld gilt also:
E = U/d
das heißt:
Fel = q * E, da E = Fel/q
=> Fel = q * (U/d)

U:anli­egende Spannung [V]
d: abstand der Ladung­sträger [m]
q: elektr­ische Ladung [C]
 
Millikan Versuch
Ziel: "Gibt es eine kleinste Ladung­?"
"­Sch­web­eme­tod­e":
- Platte­nko­nde­nsator
- Öltröp­fchen (Annahme: kugelf­örmig)
Fel = q * U/d
FG = m * g
=> FG = V * ρ * g
=> FG = 4/3π * r3 * ρ * g
Auftri­ebs­kraft:
FA (zeigt nach oben)
FA = 4/3πr3 * ρLuft * g
Luft zwischen Platten -> Auftrieb in Luft
-> FG - FA = FG'
FG' = 4/3πr3 * g (ρÖl - ρLuft)
=> FG' = 4/3πr3 * g * ρ'

Es gilt FG = Fel
=> 4/3πr3 * ρ' * g = q * U/d
=> q = (4/3πr3 * ρ' * g * d) / U
Radius bestimmen:
Fg = FA * FR |-FA
FG - FA = FR
4/3πr3 * g (ρÖl - ρLuft) = 6 πr * η * v |r, π kürzen
4/3r2 * g * ρ' = 6 * η * v | * (3/4*g*ρ')
r2 = (9 * η * v) / (2 * ρ' * g) | Quadra­twurzel
r = Quadra­twu­rzel( (9 * η * v) / (2 * ρ' * g) )
Herr Millikan hat mit diesem Versuch nachge­wiesen, dass es diskrete Ladungen gibt, die vielfache von einer kleinsten Ladung sind. Diese kleinste Ladungen nennen wir Elemen­tar­ladung e
e = 1,6021­76634 * 10 -19
ein Elektron hat genau diese Elemen­tar­ladung als Ladung
 
Potential und Spannung im homogenen elektr­ischen Feld (z.B. Platte­nko­nde­nsator)
s = Strecke zwischen pos. Ladung­sträger und pos. Platte
wir betrachten die Bewegung des pos. Ladung­str­ägers
W = F * s (Arbeit = Work = W)
Wir wissen: F = q * E
=>W = q * E * s
W/q = φ
s1 = Abstand zur neuen Position
s2 = Abstand zwischen neuer Position und pos. Platte
W(1 -> 2) = q* E * (s1 - s2)
= q * (Es1 - Es2)
= q * (φ1 - φ2)
= q * Δφ
die Potent­ial­dif­ferenz Δφ heißt elektr­ische Spannung U
U = W/q
<=> W= q*U
[U] = [W]/[q] = J/As = V (1 V*As = 1 J)
 

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