Mineralische Hauptnährstoffe
Aus Luft & Wasser |
Kohlenstoff (C) |
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Wasserstoff (H) |
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Sauerstoff (O) |
Primäre |
1. Stickstoff (N) |
Makronährstoffe |
2. Phosphor (P) |
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3. Kalium (K) |
Sekundäre |
4. Magnesium (Mg) |
Makronährstoffe |
5. Kalzium (Ca) |
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6. Schwefel (S) |
Mikronährstoffe |
Eisen (Fe) |
(Spurenelemente) |
Mangan (Mn) |
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Zink (Zn) |
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Kupfer (Cu) |
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Bor (B) |
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Molybdän (Mo) |
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Chlor (Cl) |
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Nickel (Ni) |
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Natrium (Na) |
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Kobalt (Co) |
Minimumgesetz/-faktor
Überangebot eines Stoffes kann einen fehlenden Stoff nicht ausgleichen
Minimumfaktor = Nährstoff, der am geringsten vorliegt
= bestimmt die Höhe des Ertrag
Nicht alle brauchen gleich viel Mineralstoffe…
Starkzehrer |
(Tomaten, Zucchini, …) |
Mittelzehrer |
(Karotten, Salat, …) |
Schwachzehrer |
(Erbsen, Radieschen, …) |
„Zehren“ = verbrauchen oder essen
-Fruchtwechsel (Zeitlicher Abstand)
-Mischkultur (Räumliche Nähe)
Verfügbarkeit der Nährstoffe hängt ab:
Chemischen Verhältnissen der Nährstoffe |
Standortbedingungen |
•Bodenvolumen der Rhizosphäre |
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•Bodenfeuchte |
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•Temperatur |
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•pH-Wert |
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•usw. |
PH-Wert hat großen Einfluss auf:
- Verfügbarkeit von Nährstoffen |
- Aktivität der Bodenlebewesen |
Bodenstruktur
-hoher Sandgehalt |
wichtige Pflanzennährstoffe durch Regenwasser sehr schnell in tiefere, für Pflanzen unerreichbare Bodenschichten ausgewaschen = nährstoffarm |
-hoher Tongehalt |
magnetischer Nährstoffspeicher (Kationenaustauscher)=binden positiv geladene Nährstoffe chemisch ->Schutz vor Auswaschung. |
-humusreich und kalkhaltig |
riesiges Nährstoffdepot, durch MO langsam zersetzt, setzt kontinuierlich Nährstoffe frei, stabile Krümelstruktur sorgt dafür, dass wertvoller, nährstoffreicher Oberboden bei starkem Regen oder Wind nicht abgetragen wird |
Gefäßpflanze<-NährstoffeHauptsächlich<-Wurzel
Pflanzen<-Nährstoffe als Kationen/Anionen auf
Für die geladenen Ionen werden Transportproteine in den Zellmembranen benötigt. |
Wurzelmechanismen- Erhöhung Nährstoffaufnahme
• Symbiotische Partnerpilze |
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- Mykorrhiza = Bodenpilze, die mit Pflanzenwurzeln in einer Symbiose leben |
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+Beide Partner profitieren voneinander |
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+Pflanze → Pilz mit Zucker |
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+Pilz → Pflanze Nährstoffe und Wasser |
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+Pilz schützt Pflanze vor Krankheitserregern |
• Prokaryotische symbiotische Partner |
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- Stickstoff-fixierende Bakterien |
„Fleischfressende“ Pflanzen
• an stickstoffarmen Standorten (z.B. Moore, …) |
• verdauen tierisches Eiweiß (Insekten, …) |
• spezielle Fangmethoden |
Schmarotzer
Halbschmarotzer (Mistel, Augentrost, …) |
• betreiben Photosynthese |
• beziehen vom Wirt Wasser, indem sie mit Saugwurzeln in deren Wasserleitgefäße eindringen |
Vollschmarotzer (Schuppenwurz, …) |
• beziehen Wasser und Zucker aus den Leitungsbahnen |
Flechten
= Symbiose zwischen Pilz und Alge oder Cyanobakterien |
• Algen und Cyanobakterien erzeugen Zucker |
• Pilz liefert CO2 und H2O für Photosynthese |
• Pilz schützt Alge vor zu viel Sonne |
• Gemeinsam bilden sie Flechtenstoffe (antibiotische Wirkung) |
• Extremstandorte |
• Bioindikator – reagiert empfindlich auf den Luftschadstoff SO2 |
Wurzelknölchenbakterien
• beiden Hülsenfrüchtlern(Fabaceae) |
• Bakterien dringen in Wurzel → Wucherungen |
• Bakterien binden Stickstoff(N) und wandeln es für die Pflanze in Ammonium (NH4+) um |
• BakterienbekommenZucker von der Pflanze |
Futtererbsen sind ein hervorragender Gründünger für das Saisonende
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Nährstoffmangel - Symptome
• Gehemmtes Blatt- oder Sprosswachstum |
• Nekrosen (lokaler Zelltod) |
• Chlorosen (Vergilben der Blätter) |
Fehlt ein Element
= schlechtes Wachstum oder beschädigte Pflanze
Dünger
Die meisten enthalten Stickstoff(N), Phosphat(P) und Kalium (K).
Organischer Dünger
enthalten Schwermetalle (Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Arsen und Uran) |
= führt zu Anreicherung im Boden |
- Gelangt ins Grundwasser |
- Gelangt über die Pflanzen in die Nahrungskette |
Wie Schwermetalle in den Klärschlamm?
- Korrosion von Wasserleitungen |
- Medikamente |
Bsp
Zink und Kupfer sind nicht nur für Menschen gefährlich, sondern auch toxisch für einige Bodenmikroorganismen. = langfristige beeinträchtigen der Bodenfruchtbarkeit
Eutrophierung
eutroph = nährstoffreich |
oligotroph = nährstoffarm |
= Zunahme an Nährstoffen (besonders Phosphor- und Stickstoffverbindungen) in einem Gewässer und damit verbundenes übermäßiges Wachstum von Wasserpflanzen |
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