Stofftransport
Stoffe & Wege:
• Wasser+Mineralien-> Xylem (aufwärts)
• Zucker(Zuckersaft)->Phloem (überall hin)
Ort (Leitbündel):
• Leitbündel (Blattadern) aus Xylem & Phloem
Genau
• Xylem = Holzteil des Stammes(innen)
• Phloem = Sieb-/Bastteil / die innere Rinde des Stammes(weiter außen)
Die Leitbündel -> Stängelquerschnitt
Der evolutionäre Unterschied im Pflanzenreich:
Anzahl Keimblätter im Samen bestimmt die gesamte Anatomie der Pflanze
Einkeimblättrig: Gräser, Mais, Weizen, Orchideen, Tulpen, Palmen
Zweikeimblättrig: Laubbäume, Rosen, Bohnen, Tomaten, Kartoffeln
Beschreibung
Merkmal |
EinkeimblättrigeMonokotyledonen |
ZweikeimblättrigeDicotyledonen |
Keimblätter |
1 Keimblatt |
2 Keimblätter |
Blattadern |
Parallel verlaufend |
Netzartig verzweigt |
Leitbündel |
Verstreut im Spross |
Ringförmig angeordnet |
Wachstum |
Kein echtes Dickenwachstum |
Sekundäres Dickenwachstum |
Wurzeln |
Buschig |
Hauptwurzel mit Nebenwurzeln |
Blüten |
Dreizählig |
Vier- oder fünfzählig |
Blattquerschnitt unter dem Mikroskop
• Cu: Cuticula
• Ep: Epidermis
• DK: Drüsenkammer (liegt in/unter der Epidermis)
• StG: Stützgewebe (liegt meist direkt unter der Epidermis für Stabilität)
• PP: Palisadenparenchym (Palisadengewebe)
• SP: Schwammparenchym (Schwammgewebe)
• Pl: Phloem (Leitgefäß)
• Xl: Xylem (Leitgefäß)
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Sonnen- und Schattenblatt
•Schattenblatt: großflächig und darauf optimiert, so viel Licht wie möglich in einer relativ lichtarmen Umgebung aufzusammeln
•Sonnenblatt: robuster, auf hohe Fotosyntheseraten eingestellt; Anteil des Palisaden- und Schwammgewebes deutlich erhöht
Im Vergleich
... |
Sonnenblatt |
Schattenblatt |
Blattoberfläche im Durchschnitt |
28,8 cm2 |
48,9 cm2 |
Blattdicke im Durchschnitt |
0,19 mm |
0,09 mm |
Blattmasse im Durchschnitt |
115 g/m2 |
52 g/m2 |
Stomata (Spaltöffnung)
•in unterer Epidermis
•regulieren Gasaustausch (Aufnahme von CO2, Abgabe von O2)
•regulieren die Transpiration (Verdunstung von Wasser)
•gebildet von 2 bohnenförmigen Schließzellen
MECHANISMUS DER SPALTÖFFNUNG
Durch Erhöhung des Drucks (Turgor) im Inneren der Zelle (Vakuole groß) verformen sich die Schließzellen und die Spaltöffnung öffnet sich; durch Verringerung des Drucks (Vakuole klein) wird sie geschlossen.
Öffnung der Stomata gesteuert durch: Wassergehalt in der Pflanze, Luftfeuchtigkeit, Lichtstärke und CO2-Konzentration
Osmose
Zellen in Zuckerlösung: Zellen sind hypotonisch und entsprechend entspannt
Zellen in Wasser: Zellen sind hypertonisch und damit prall gefüllt mit weit geöffnetem Porus.
Wassertransport im Stamm gegen Schwerkraft
Angetrieben durch: |
• Transpirationssog |
• Kohäsion |
• Adhäsion |
• Kapillarwirkung |
Text
📦 Wassertransport im Xylem (Holzteil)Geschwindigkeit: Wasser fließt mit ca. \(15\text{ m/h}\) nach oben.Die 4 physikalischen Transportkräfte:Transpirationssog: Wasserdampfabgabe (Transpiration) aus den Spaltöffnungen erzeugt einen Unterdruck (Sog) in den Gefäßen (Tracheen).Kohäsion: Wasserteilchen sind Dipolmoleküle (mit einer positiv und einer negativ geladenen Seite). Die ungleichen Ladungen ziehen sich an (Dipolkräfte) und bilden einen ununterbrochenen Wasserfaden.Adhäsion: Anziehungskraft zwischen den Wasserstoffmolekülen und den Zellwänden der Gefäße (Tracheen), wodurch das Wasser anhaftet.Kapillarwirkung: Der mikroskopisch dünne Durchmesser der Gefäße (Kapillaren) lässt das Wasser durch das Zusammenspiel von Kohäsion und Adhäsion steigen.Wasserverbrauch und Ökologie:Ein ca. \(20\text{ m}\) hoher Ahorn verdunstet mehr als \(200\text{ l}\) Wasser pro Stunde.Eine Sonnenblume nimmt täglich etwa \(17\text{-mal}\) mehr Wasser auf als ein Mensch und gibt über \(90\,\%\) davon wieder ab.Das Verdunsten hat eine enorme Bedeutung für das Klima (Erhöhung der Luftfeuchtigkeit).📦 Zuckertransport im Phloem (Bastteil)Strömungsrichtung: Kann sich im Gegensatz zum Xylem ändern und fließt immer dorthin, wo Energie verbraucht oder gespeichert wird.Die Jahreszeiten-Phasen:Hauptvegetationszeit: Der Saftstrom fließt von den fotosynthetisch aktiven Blättern nach unten oder in die gesamte Pflanze.Im Frühjahr: Der Zuckersaft fließt von den unterirdischen Speicherorganen wieder nach oben in die jungen Sprosse und Sprossspitzen.Speicher-Form vs. Transport-Form:Im Vorjahr wird die Energie als unlösliche Stärke in den Zellen eingelagert.Für den Transport im Frühjahr wird diese Stärke in wasserlöslichen Zucker (Saccharose / Rübenzucker / Rohrzucker) zerlegt.🗂️ Wichtige Speicherorgane (Vokabeln)Wurzelknolle: Unterirdisches Speicherorgan, das aus verdickten Wurzeln besteht.Erdspross: Unterirdisches Speicherorgan, das aus einem verdickten Sprossabschnitt besteht.Zwiebel: Unterirdisches Speicherorgan, das aus verdickten Speicherblättern besteht. |
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